Der Zug war pnktlich - Heinrich Bll De Zug war Pnktlich Heinrich Bll Erzhlung 1949 erschienen Inti GmbH/Ren Bll. Der Autor Heinrich Bll wurde 1917 in Kln geboren. Whrend seiner Schulzeit erfuhr er schon viel von der beginnenden Nazidiktatur. Diese Erfahrungen hat er in zwei autobiographischen Werken verarbeitet: "ber mich selbst" (1958) und "Was soll aus dem Jungen blo werden"(1981). Nach seinem Abitur arbeitete Bll kurz als Buchhandelslehrling und bei seinem Vater in der Schreinerei. Er studierte einige Monate Germanistik, wurde aber zur Armee eingezogen im Jahre 1939. Er empfand der Krieg, den er sechs Jahre lang aus nchster Nhe erlebt hat, als volkommen sinnlos. Das stellt sich aus seinen Werken heraus. Im Jahre 1945 kam Bll aus der Kriegsgefangenschaft in Kln zurck. Seit 1947 verffentlichte er Erzhlungen, Romane, Hr- und Fernsehspiele, Theaterstcke und war auch als bersetzer aus dem Englischen ttig. Heinrich Bll gehhrte zu den "Kahlschlag"-schriftstellern, d.h. er wollte versuchen die deutsche Sprache zu reinigen nach einer Zeit in der der Glaube an das deutsche Wort nicht misbrauchen, sondern benutzen um zu beschreiben wie es im Krieg wirklich war. Heinrich Bll war Mitglied der Gruppe '47 und bekam im Jahre 1972 den Nobelpreis fr Literatur. Auch auf politsichen Gebiet war Bll immer aktiv, z.B. fr die SPD und spter fr die Grnen. Einige Werke: Der Zug war pnktlich (Erz. 1949) Wo warst du, Adam (Roman 1951) Und sagte kein einziges Wort (Roman 1953) Haus ohne Hter (Roman 1954) Das Brot der frhen Jahre (Erz. 1955) Ansichten eines Clowns (Roman 1963) Die verlorene Ehre der Katharina Blum (Roman 1974) Am 16. Juni 1985 starb Heinrich Bll in Langebroich/Eifel Handlung Das Bch erzhlt die Geschichte von Andreas, einem Jungen Deutschen der Vaterland verlassen mu um zur Ostfront zu gehen. Einige Tage mu er mit dem Zug fahren, und im Zug begegnet er zwei Soldaten mit denen er sich aufhlt whrend der Reise. Er nennt sie "der Blonde" und "der Unrasierte". Wenn der Unrasierte sich rasiert hat, heit er Willi. Mit diesen Mnnern spielt er Skat um die Zeit zu vertreiben, er trinkt mit ihnen um seinen Angst mit Schnaps zu betuben. Denn bald wird er sterben. Dieses "bald" hlt Andreass vllig im Griff. Wann ist es? Irgendwo zwischen Lemberg und Czernowitz. "Mein Leben ist nur noch eine bestimmte Kilometerzahl, eine Eisenbahnstrecke." Andreas wei da er in Stryj sterben wird, er kann nicht weiter in die Zukunft denken. Im Laufe der Geschichte seht man, wie Andreas langsam Vergangenheit und Zukunft eliminiert bis nur noch der "Jetzt-Moment" besteht. Er lebt vllig in der Gegenwart. Seine Jugend, sein Freund Paul ein Mdchen in Frankreich in deren Augen er nur fr Bruchteile der Sekunden blicken konnte, die "Lemberge Hypothek", das Kapital von Willi da er mit Schwarzhandel und Skatspiel gewonnen hat, und da er jetzt verprasst weil er auch scheinbar wei da er stirbt, alle verschwinden. Was berig bleibt ist das Geschehen selbst und Olina. Olina arbeitet in einem Bordell wo Andreas, Willi und "der Blonde" das letzte Geld der Lemberger Hypothek verprassen. Sie haben Anschlu verpat und Willi konnte eine Karte fr einen Zivilzug regeln. Andreas spricht lange mit Olina. Olina ist eigentlich Partisanin fr die Polen und soll vin ihren Kunden Informationen loskriegen. Olina wird sich aber bewut wie falsch es ist was sie macht: Auf diese Weise hilft sie mit viele unschuldige Menschen, wie Andreas, in den Tod zu treiben. Sie hat Mitleid mit Andreas sieht ihn nicht als Feind sondern als Mensch, als Opfer. Sie entscheidet sich ihm zu helfen. Die Nacht die Andreas mit Olina verbringt kann man sehen als Hhepunkt des Werkes, hier stellt sich das Thema deutlich heraus: auf diesem Moment gelingen Andreas und Olina zur Erkenntnis da sie keine Feinde, sondern gleichgesinnte sind, die spter sogar Verbundeten werden. Sie haben beide eine groe Liebe fr Musik, sie sind fast gleich alt und beide vom Krieg getroffen. Sie sterben auch zusammen durch der Krieg: das Auto womit sie flehen wollen wird von Partisanen beschossen. Personen Andreas ist der Hauptperson. Er ist ein einfacher deutscher Bursche. Er mu kmfen in einem Krieg, die er volkommen sinnlos findet. Er mu zum Ostfront und er vergit sein Gewehr. Er will nicht kmfen, aber es gibt fr ihm keine andere Mglichkeit. Er wei da er sterben wird und er hat Angst dafr. Der Blonde und der Unrasierte (Willi) konnte man eigentlich genauso umschrieben wie Andreas, sie sind auch soldaten und sie mussen auch kmfen in einem Krieg der sie volkommen sinnlos finden. Paul ist ein freund von Andreas, er ist Kaplan. ber ihn wird nicht soviel erzhlt weil er zum Vergangenheit gehhrt. Das Mdchen aus Frankreich ist das Symbol der Zrtlichkeit. Andreas denkt da er sie liebt, aber spter weit er, da es nicht mglich sein kann und er vergesst sie. Olina ist genauso wie Andreas vom Krieg getroffen. Sie hat ihre Eltern im Krieg verloren. Wegen des Krieges mute sie ihr Studium (Klavier) aufgeben. Aus Rache arbeitet sie als Spionin. Wenn sie Andreas kennenlernt bemerkt sie, da was sie macht falsch ist und sie versucht Andreas zu helfen. Sie ist das Symbol der Liebe Struktur In diesem Werk ist keine Gliederung angebracht. Die Geschichte wird aus der Personalen Perspektive erzhlt. (Andreas) Bll schreibt bndig, sein Wortgebrauch ist einfach und die Stze sind kurz. Bll benutzt auch Symbole, wie z.B. der Bahnhfe, die Andreas auf seiner Fahrt immer wieder sieht. Die Bahnhfe sind Orte an denen in den Jahren der Hitlerdiktatur das Schicksal vieler Menschen besiegelt wurde. Ein Bahnhof ist ein Platz wo man sich verabschiedet. In diesem Fall ist der Abschied definitiv: der Tod. Das Werk ist sehr stark beeinflut worden von der Zeit, worin es geschrieben ist: einige Jahre nach dem 2. Weltkrieg. Heinrich Bll will mit diese Erzhlung deutlich machen, wie der Krieg wirklich war, um die Menschen zu warnen: Das Geschehene darf sich nie wiederholen. Er zeigt das es im Krieg eigentlich keine Helden gibt, aber das auch die Soldaten Opfer sind. Eigene Meinung Der Zug war pnktlich ist eine sehr traurige Geschichte, aber doch fand ich es sehr schn. Andreas Gefuhl und Gedanke waren sehr gut beschreiben. Das buch macht deutlich das nicht alle Deutscher mit den Krieg einverstanden waren. Quellenverzeichnis Heinrich Bll P. Vanderschaeghe Literatur und Interpretation H.J.A. Fett seite 72,73,74 und 85-94 W.H.G. de Haan Der Rote Faden Tiesema Buchbeschreibung "Der Zug war pnktlich" aus Nordhorner Bucherei. "Das Buch" und "Der Autor" Beschreibung hinten im Buch