Der Hauptmann von Köpenick Titel: Der Hauptmann von Köpenick. Verfasser: Carl Zuckmayer Erklärung des Titels: Mit "der Hauptmann" ist die Hauptperson des Romans, Wilhelm Voigt, gemeint. Er ist kein Hauptmann, aber er hat die Menschen denken lassen, daß er einer waere. Er will so einen Paß bekommen, da er ohne Paß keine Arbeit finden kann und ohne Arbeit keinen Paß bekommen kann. "Köpenick" ist der Ort wo alles geschieht. Datum der Erstveröffentlichung: Dezember 1961. Gattung: Roman Aufbau: In diesem Spiel gibt es drei Akte und einundzwanzig Szenen. Der Aufbau ist chronologisch. Es gibt einige Rückblenden, zum Beispiel als Wilhelm wieder an seine Zeit im Gefängnis zurückdenkt. Hauptperson: Der Hauptperson ist Wilhelm Voigt, ein Mann, der aus dem Gefängnis in die Gesellschaft entlassen wird. Charakterisierung der Hauptpersonen: Wilhelm Voigt ist gerade aus dem Gefängnis entlassen worden und er sucht Arbeit. Er scheint ein ziemliche guter Mann zu sein. Wenn er jedoch arbeiten will, muß er einen Paß haben. Ich denke, dass er ziemlich intelligent sein muß, weil er die Sachen so scharf sieht. Er benutzt den Einfluss und die Macht eines Militärs sehr stark. Erzähler/Perspektive: Dieses Buch ist eigentlich ein Schauspiel. Es hat keinen Erzähler. Aber es gibt eine Szene, worin der Hauptperson nicht da ist, und die Gesichte also eigentlich ein bisschen erzählt wird. Ein Perspektiv hat es also auch nicht, weil es ein Schauspiel ist Handlungszeit: Die Gesichte dauert einige Tage oder Wochen. Es spielt alles nach dem ersten Weltkrieg. Handlungsort: In Deutschland, in der Umgebung von Köpenick und in Köpenick selbst. Motive/Symbole: Ein Uniform ist vielleicht etwas, das oft zurückkommt. Die Wichtigheit davon wird immer dargestellt. Zum Beispiel wenn ein höher Militär nicht seine Uniform tragt, glaubt keiner, dass er wirklich ein Offizier ist. Aber wenn ein Bürger eine Uniform tragt, glauben fast alle, daß er auch wirklich ein Offizier ist. Thema: Ich glaube das es zwei wichtige Themen gibt. Erstens wird die Bürokratie scharf angegriffen. Jeder, der das Buch liest, versteht die Plumpheit davon. Voigt wird von Pontius zu Pilatus geschickt. An zweiter Stelle gibt es den Uniformswahnsinn. Menschen haben sehr viel Respekt vor jemandem, der eine Uniform traegt. Vielleicht zu viel Respekt, weil die Militären dadurch machen können was sie wollen. Keiner wagt, etwas zu sagen. Der Verfasser haelt die Leute vielleicht fuer nicht kritisch. Sie sollten kritischer gegenüber der Gesellschaft sein.