Draussen vor der Tür Titel: Draussen vor der Tür Verfasser: Wolfgang Borchert Genre: Drama Datum der Erstveroeffentlichung: Erklärung des Titels: Die Hauptperson, Beckmann, sagt immer, daß er draußen vor der Tür steht. Er meint damit, daß er nicht zurück in die Geselschaft kommen kann, weil die Menschen ihn nicht mehr akzeptieren, weil er ein Verlierer ist. Und davon wollten die Deutschen nichts mehr wissen. Aufbau: Das Schauspiel ist chronologisch aufgebaut. Es erzählt, was Beckmann erlebt. Charakteriserung der Hauptpersonen: Beckmann ist ein verwirrter Soldat, der im Krieg seinem Land gedient hat. Er versucht zurück in die normale Geselschaft zukommen, aber das gelingt ihm nicht. Er will eigentlich tot sein, sich umbringen, aber sogar der Tod will ihn nicht. Und in die Elbe darf er nicht springen, sie findet seine Probleme nicht wichtig genug. Und dann gibt es noch "der Andere." Der ist nur da, wenn Beckmann nicht mit anderen Leuten redet. Er ist eine Stimme in ihm, welche immer sagt, daß er leben soll, daß es noch tolle Sachen gibt. Beckmann glaubt das aber nicht mehr, weil keiner ihn herein läßt, jeder läßt ihn draussen vor der Tür stehen. Beckmann kommt also nicht herein, und er kann am Ende nur rufen "Gibt den keiner, keiner Antwort???" Er hat auch auch Probleme mit seinem Gewissen. Er war während des Krieges verantwortlich für zwanzig Männer. Elb waren getöter, einige andere verletzt. Einen davon sieht Beckmann nach dem Krieg wieder , ohne eines von seinen Beinen. Persektive: Es gibt keinen Erzähler und auch keine Perspektive, weil es ein Schauspiel ist. Handlungszeit: Die Geschichte dauert eine Woche. Der erste Weltkrieg ist zu Ende. Handlungsort: Berlin und Umgebung. Motive/Symbole: "Draußen vor der Tür stehen" ist ein Symbol. Es meint, daß die Soldaten nicht mehr zurück in die Geselschaft kommen können. Auch die Gasmaske ist ein Symbol: die Soldaten können die Vergangenheit nicht vergessen. Sie tragen es immer mit sich. Und die Leute finden das fremd. Sie verstehen die Soldaten also nicht. Thema: Es ist klar, daß das Buch über die Kriegsverwertung der Soldaten geht. Aber die normalen Leute gehören auch dazu: sie wollen die Vergangenheit nicht akzeptieren, weil sie die Folgen des verlorenen Krieges nicht akzeptieren wollen.