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Titel und Erscheinungsjahr Der Schuh des Manitu (2001)
Webseite zum Film Inhalt Abahachi (Michael Herbig) - Häuptling der Apachen - hat es satt: Er will für seinen Stamm endlich einmal ein ordentliches Stammlokal haben. Da er etwas knapp bei Kasse ist, nehmen er und sein Blutsbruder Ranger (Christian Tramitz) eine Hypothek bei Schoschonen-Häuptling Listiger Lurch auf. Immerhin hatte er das astreine Angebot eines nur scheinbar seriösen Immobilienhändlers aus Wyoming namens Santa Maria (Sky Dumont) vorliegen. Und hier geht der Ärger auch schon los: Die schöne Immobilie war nur Fassade, Santa Maria erschießt den Sohn des Schoschonenhäuptlings, wofür der Schoschonen-Chef irrtümlich Abahachi verantwortlich macht und beide an den Marterpfahl bindet. Nur unter großer Lebensgefahr und unter fahrlässiger Inkaufnahme des Todes von des Häuptlings Lieblingskaninchen Echter Hase können unsere beiden Helden entkommen. Wie gut, dass Abahachi sich an eine Schatzkarte erinnert, die ihm seine Geldprobleme vom Hals schaffen könnte. Wie schlecht, dass er diese in vier Teile aufgeteilt hat... Didaktische Bewertung und Empfehlungen sprachlich Hurra, deutsche Untertitel "für Gehörlose und Nicht-Südstaatler"! Doch auch ohne Untertitel ist der Film schon sehr witzig... Es lohnt sich, manchmal einige der vielen Sprachwitze für Schüler zu erklären, obwohl man dies normalerweise eher unterlassen sollte. Humor soll einem nicht erklärt werden müssen... thematisch Auf jeden Fall eine Überraschung: ein deutscher "Western", dazu mit Indianern und einem weißen Held die Bayrisch sprechen... Die Art des Humors ist den Schülern so vertraut, dass Sie problemlos mit dem Film zurechtkommen. Fazit
Western-Komödie, Satire und gleichzeitig eine Hommage an die Karl May-Verfilmungen: Der Schuh des Manitu war mit 15 Millionen Kinozuschauern der bislang größte deutschsprachige Filmerfolg in Deutschland. Der Film räumt - fast im Stil der "Naked Gun"-Filme - definitiv mit dem Vorurteil auf, Deutsche hätten keinen Humor. Das hohe Tempo, die zahllosen witzigen und absurden Einfälle, das anspruchslose Niveau, die verfremdeten Zitate aus den üblichen Westernfilmen machen den Film sehr unterhaltend, jedoch nicht geschmacklos. Der Schuh des Manitu macht auf keinen Fall den Eindruck einer billigen Geldmache; man sieht ihm an, dass er sehr fachmännisch und sorgfältig gemacht wurde. Der Anfang ist etwas verwirrend, wie ich in 2vmbo erfuhr, doch ein kurzes Resümee löst das Problem. Die Mädchen fanden vor allem Winnetouch, den schwulen Zwillingsbruder des Helden sehr witzig und liebenswürdig... Und als ich den Film mal so zwischendurch in 5vwo zeigte, habe ich meine Schüler noch nie so lachen sehen... Winnetouch würde sagen, der Film sei "ein Traum!".
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