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Titel und Erscheinungsjahr Knockin' on heaven's door (1996)
Webseite zum Film - Inhalt Martin und Rudi haben nicht mehr lange zu leben. Der eine ist mit einem Gehirntumor, der andere mit Knochenmarkkrebs im Spital gelandet, wo sie das Schicksal nun im gleichen Krankenzimmer vereint. Bei einem gemeinsamen Umtrunk findet man sich sympathisch. Als Martin erfährt, dass Rudi noch nie am Meer war, beschließen die beiden die letzten verbliebenen Tage nicht im Krankenhaus zu verbringen. Für Martin ist es eine Ehrensache, Rudi das Meer zu zeigen, zumal er Rudi erzählt, dass alle im Himmel über das Meer sprechen.
Da soll Rudi dann außen vor bleiben? Kurz entschlossen verabschieden sie sich über Nacht aus dem Krankenhaus, stehlen das nächstbeste Auto und brausen davon. Das sie kein Geld haben wird unterwegs eine Tankstelle und eine Bank überfallen. Auf ihrem langen Weg nach Hollands Küste erweisen die beiden sich als Anti-Helden, die eigentlich keinem was zuleide tun möchten, aber Benzin und Geld brauchen sie ja nun mal. Auch überlegen sie sich, welche letzten Wünsche sie sich noch erfüllen möchten. Martin möchte seiner Mutter z.B. einen Cadillac schenken, genauso wie dies damals Elvis gemacht hatte.
Dem Duo kommt zupass, dass sie im Kofferraum des geklauten Autos einen Koffer mit einer Million Mark entdecken. Die mehr oder weniger rechtmäßigen Besitzer finden dies gar nicht komisch und setzen ihrerseits ein maffia-ähnliches 'Killer-Duo' auf die Todeskandidaten an. Inzwischen ist auch die Polizei hinter ihnen her. Diese glaubt, Martin habe Rudi aus dem Krankenhaus entführt und habe ihn als Geisel in seiner Gewalt. Sowohl die eigentlich recht gutmütigen Gangster als die etwas übereifrige Polizei überzeugen durch eine liebenswürdige Tölpelhaftigkeit. Quelle: u.a. amazon.de Didaktische Bewertung und Empfehlungen sprachlich Die DVD bietet leider keine Untertitel, zum Glück sind die Stimmen der Hauptdarsteller ziemlich gut zu verstehen, mal abgesehen vom Genuschel Til Schweigers und von Moritz Bleibtreu, der als strohdummer "teutonisch radebrechender Gangster osmanischer Herkunft" so seine Mühe mit der deutschen Sprache hat, was zu komischen Situationen führt. Solche 'Rafinnessen' dürften den Schülern wohl entgehen. Die Handlung ist zum Glück so einfach, dass man nicht jeden Dialog unbedingt verstehen muss. thematisch Die Handlung ist leicht zu verstehen, es gibt viele absurde Szenen und Actioneinlagen, ohne dass auch nur ein Tropfen Blut fließt. Dennoch bietet der Film einige melancholische Momente. Langweilig ist er garantiert nicht! Fazit Mit 3,5 Mio. Kinobesuchern war Knockin' on heaven's door einer der erfolgreichsten deutschen Filme der 90er Jahre. Beim Zuschauen fiel mir spontan 4/5havo als typische Zielgruppe ein. Der Film macht einfach Spaß! Er ist flott, voller Action und bietet reichlich visuellen Humor. Dennoch fehlt mit dem Thema, wie man schwerkrank seine letzten Tage verbringt und sich vom Leben verabschiedet, nicht die ernsthafte und melancholische Note. Für uns Holländer ist es nett, zu sehen, dass Huub Stapel und Rutger Hauer mit kleinen Rollen mit von der Partie sind. Natürlich sind die fehlenden Untertitel hier ein Hindernis, doch entspricht die Handlung modernen und unkomplizierten Sehgewohnheiten. Es macht auch nichts, ob man den einen oder anderen Sprachwitz nicht versteht. Ich würde den Film also für 4/5HAVO oder VWO-Klassen empfehlen und wahrscheinlich ein wenig vorentlasten, z.B. indem man die wichtigsten Elemente einiger akustisch schwer verständlicher Dialoge thematisiert. Die Erfahrung hat inzwischen gezeigt (Anfang des Jahres 4vwo), dass dies notwendig war.
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