Deutsche Filme im Unterricht

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  • Aktueller Stand (Mai 2007): 52 Rezensionen online
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  • Auch gibt es im vaklokaal im Duitsland-ABC ein SPEZIAL: De Duitse film toen en nu (Der deutsche Film - früher und jetzt)
  • Anmerkungen, Hinweise, Lob und Kritik: Paul Goossen:  info AT duits.de









Titel und Erscheinungsjahr

Der Tunnel (2000)

Kurzinhalt:

Der Tunnel ist die auf tatsächlichen Ereignissen beruhende Geschichte einer Fluchthelfergruppe in West-Berlin, deren Mitglieder um jeden Preis ihre Familien in den Westen holen wollen. Der Plan - ein Tunnel von West nach Ost - ist nicht nur ein gefährliches und fast unmögliches Unterfangen.

Regisseur

  • Roland Suso Richter

Hauptdarsteller

  • Heino Ferch (Lola Rennt, Das Wunder von Lengede, Berlin die Mauer '61) 
  • Sebastian Koch (Der Tunnel, Zwei Tage Hoffnung, Speer und er, Stauffenberg, Das Leben der Anderen)
  • Mehmet Kurtulus (Im Juli)
  • Nicolette Krebitz 
  • Alexandra Maria Lara (Der Untergang)
  • Uwe Kokisch 
  • Claudia Michelsen

Meine Bewertung

Webseite zum Film

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Inhalt

Am 13. August 1961 riegelt die DDR die Sektorengrenze zwischen Ost- und Westberlin mit einer Mauer ab. Der DDR-Schwimmstar Harry Melchior (Heino Ferch) schafft es, durch die Kanalisation nach Westberlin zu fliehen und will nun seine Schwester Lotte (Alexandra Maria Lara) nachholen. 

Zusammen mit einigen anderen Männern, die ebenfalls Verwandte oder Freundinnen aus dem Osten holen möchten, heckt er einen Plan aus: Sie suchen in Westberlin einen geeigneten Keller und beginnen einen 136 m langen Tunnel zu graben.

Als ihnen das Geld ausgeht, wecken zwei der Männer das Interesse des amerikanischen Fernsehsenders NBC. Gegen ein entsprechendes Honorar dürfen dessen Kameraleute im Tunnel einen Dokumentarfilm drehen.
Doch Stasi-Oberst Krüger - ein Erzfeind von Harry - schläft nicht. Deckt er die Arbeit der Tunnelbauer auf?

Nach wahren Begebenheiten drehte Roland Suso Richter diesen aufwendigen Zweiteiler für SAT.1, der die damalige Zeit fesselnd einzufangen weiß. Auch wenn hier einige Ingredienzien zwecks Spannung - etwa die Liebesgeschichte zwischen Heino Ferch und Nicolette Krebitz - frei erfunden wurden: unwahrscheinlich sind sie nicht. So finden sich hier auch bekannte Details wie etwa der Sprung eines Vopos über eine Stacheldraht-Absperrung oder der Tod eines DDR-Bürgers - gemeint ist wohl Peter Fechter - beim Fluchtversuch an der Mauer wieder. [Quelle: u.a. Prisma Online] 

Didaktische Bewertung und Empfehlungen

sprachlich

Deutsche Untertitel! Ohne die wäre es kompliziert aufgrund der vielen Nebengeräusche und des schnellen jedoch realistischen Sprechtempos der meisten Darsteller. Besonders Uwe Kokisch (der Stasi-Offizier) artikuliert undeutlich.

thematisch

Der Film setzt einiges an Vorwissen voraus, ist jedoch auch sehr geeignet dieses selbst anzubringen, weil die Geschichte packend erzählt wird.

Fazit

188 Minuten Spieldauer, das ist der einzige Minuspunkt. (Andererseits dadurch wieder sehr geeignet für die Klassenfahrt mit dem Bus nach Berlin!!) Obwohl der Film über weite Strecken sehr spannend ist, ist das für den Unterricht nicht so praktisch. Ansonsten scheint er wie für den Unterricht gemacht zu sein und eignet sich z.B. hervorragend dafür, eine Klassenfahrt nach Berlin vorzubreiten, da alle wichtigen Aspekte zum Thema Mauerbau, Fluchtversuche und Stasi hier dramaturgisch geschickt und historisch ausreichend gerecht untergebracht sind. Durch die deutschen Untertitel ist das Verständnis gut gesichert. Die Handlung ist spannend und enthält am Ende sogar jede Menge Action.

 

... weitere DVD-Rezensionen: 

   Besonders empfohlen für den Unterricht

Kriterien: Wenig Vorwissen erforderlich, deutsche Untertitel bzw. akustisch gut verständlich, jugendgerechte Themen, normale Länge (ca. 90 Minuten)

   Mit Einschränkungen brauchbar

Kriterien: Keine Untertitel bzw. sprachlich schwieriger verständlich, spezifischere Themen, inhaltlich bzw. künstlerisch anspruchsvoller (oder gerade: anspruchslos!), mehr Vorwissen erforderlich, auch längere Filme (> 100 Min.)

   Zu anspruchsvoll oder - für die Schule - "durchgefallen"

Kriterien:  Themen eher für Erwachsene, viel Vorwissen erforderlich, längere Filme, keine Untertitel bzw. sprachlich anspruchsvoll, Filme, die ich aus anderen gründen nicht im Unterricht einsetzen würde

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