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Titel und Erscheinungsjahr Der Tunnel (2000)
Webseite zum Film - Inhalt Am 13. August 1961 riegelt die DDR die Sektorengrenze zwischen Ost- und Westberlin mit einer Mauer ab. Der DDR-Schwimmstar Harry Melchior (Heino Ferch) schafft es, durch die Kanalisation nach Westberlin zu fliehen und will nun seine Schwester Lotte (Alexandra Maria Lara) nachholen. Zusammen mit einigen anderen Männern, die ebenfalls Verwandte oder Freundinnen aus dem Osten holen möchten, heckt er einen Plan aus: Sie suchen in Westberlin einen geeigneten Keller und beginnen einen 136 m langen Tunnel zu graben. Als ihnen das Geld ausgeht, wecken zwei der Männer das Interesse des
amerikanischen Fernsehsenders NBC. Gegen ein entsprechendes Honorar dürfen
dessen Kameraleute im Tunnel einen Dokumentarfilm drehen. Nach wahren Begebenheiten drehte Roland Suso Richter diesen aufwendigen Zweiteiler für SAT.1, der die damalige Zeit fesselnd einzufangen weiß. Auch wenn hier einige Ingredienzien zwecks Spannung - etwa die Liebesgeschichte zwischen Heino Ferch und Nicolette Krebitz - frei erfunden wurden: unwahrscheinlich sind sie nicht. So finden sich hier auch bekannte Details wie etwa der Sprung eines Vopos über eine Stacheldraht-Absperrung oder der Tod eines DDR-Bürgers - gemeint ist wohl Peter Fechter - beim Fluchtversuch an der Mauer wieder. [Quelle: u.a. Prisma Online] Didaktische Bewertung und Empfehlungen sprachlich Deutsche Untertitel! Ohne die wäre es kompliziert aufgrund der vielen Nebengeräusche und des schnellen jedoch realistischen Sprechtempos der meisten Darsteller. Besonders Uwe Kokisch (der Stasi-Offizier) artikuliert undeutlich. thematisch Der Film setzt einiges an Vorwissen voraus, ist jedoch auch sehr geeignet dieses selbst anzubringen, weil die Geschichte packend erzählt wird. Fazit 188 Minuten Spieldauer, das ist der einzige Minuspunkt. (Andererseits dadurch wieder sehr geeignet für die Klassenfahrt mit dem Bus nach Berlin!!) Obwohl der Film über weite Strecken sehr spannend ist, ist das für den Unterricht nicht so praktisch. Ansonsten scheint er wie für den Unterricht gemacht zu sein und eignet sich z.B. hervorragend dafür, eine Klassenfahrt nach Berlin vorzubreiten, da alle wichtigen Aspekte zum Thema Mauerbau, Fluchtversuche und Stasi hier dramaturgisch geschickt und historisch ausreichend gerecht untergebracht sind. Durch die deutschen Untertitel ist das Verständnis gut gesichert. Die Handlung ist spannend und enthält am Ende sogar jede Menge Action.
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