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Titel und Erscheinungsjahr Der blaue Engel (1930)
Webseite zum Film - Inhalt Der blaue Engel basiert auf dem 1904 geschriebenen Roman Professor Unrat von Heinrich Mann. Er war die erste Zusammenarbeit zwischen Regisseur Josef von Sternberg und Marlene Dietrich. Der Film katapultierte eine laszive und ungehemmte Marlene Dietrich vor ein ahnungsloses internationales Publikum. Sie spielt die Rolle der Lola, die den gehemmten Professor Immanuel Rath (Emil Jannings) jede Nacht im Nachtclub Blauer Engel in die totale Unterwürfigkeit lockt. Nachdem er eine Nacht mit ihr verbracht hat, wird er in Schimpf und Schande von der Universität gejagt. Lola überredet ihn, sie zu heiraten -- nicht zuletzt, weil sie es auf seine Ersparnisse abgesehen hat. Nach einer entwürdigenden Zeit im Blauen Engel verlässt er Lola und stirbt. Der blaue Engel beschreibt die Stimmung von Masochismus und Entartung in der Weimarer Republik kurz vor der Machtergreifung Hitlers. Trotzdem basiert die moralische Verwirrung Jannings auf seiner eigenen Qual und seinem eigenen Unvermögen. Marlene Dietrich ist lediglich als Personifizierung seiner geheimsten Begehren zu begreifen, wenn sie in Zylinder, Seidenstrümpfen und bloßen Oberschenkeln auf der Bühne steht und "Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt" singt. [Quelle u.a.Amazon.de] Didaktische Bewertung und Empfehlungen sprachlich Zum Glück kommt auch diese DVD mit deutschen Untertiteln. Ansonsten wäre das schnarrende und teilweise krächzende Deutsch eher unverständlich. Die teilweise digital restaurierte Filmfassung überzeugt durch eine lupenreine Qualität und wirkt wie neu. thematisch Schüler, die Augenzeuge werden, wie ihr Lehrer in die Hände einer Femme Fatale fällt und dabei zugrunde geht. Das wird wohl alle Schüler faszinieren. Einige nach wie vor pikante Szenen tun ein Übriges. Da nimmt man das langsame Tempo wohl in Kauf. Fazit Der deutsche Filmklassiker schlechthin natürlich. Schauspielerisch sind sowohl Dietrich als Jannings - der beim Dreh bereits merkte, dass es ein Dietrich-Film wurde... - in Glanzrollen zu sehen. Das fasziniert einen bis auf den heutigen Tag. Dennoch müsste man die Schüler wohl ein wenig auf diesen ersten deutschen Tonfilm vorbereiten. Für heutige Verhältnisse ist er zu langsam. Einige Grundkenntnisse über die Weimarer Zeit wären schon angebracht, um zu verstehen, in welcher Zeit der Film diese Wirkung entfaltet hat. Ich kann mir den Film ab Niveau Klasse 3havo vorstellen.
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