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Titel und Erscheinungsjahr Das Boot (1981, hier: director's cut 1997)
Webseite zum Film Inhalt Der Film - wie auch die gleichnamige Fernsehserie - entstand nach einer Romanvorlage von Lothar Günther Buchheim und verhalf Regisseur Wolfgang Petersen und Darsteller Jürgen Prochnow zum internationalen Durchbruch und zum Beginn vielbeachteter Hollywood-Karrieren. Von vielen wird Das Boot als der Marine-Anti-Kriegsfilm schlechthin gesehen. Im Kriegsjahr 1942 läuft das deutsche U-Boot U96 vom französischen Hafen La Rochelle aus um im Atlantik gegen feindliche Geleitzüge zu operieren. Über 50 Mann Besatzung sorgen nicht unbedingt für gute Laune nachdem das U-Boot wochenlang bei häufigem Sturm im Atlantik herumdümpelt ohne Feindberührung zu haben. Nachdem ein feindlicher Zerstörer das U-Boot entdeckt, wird dieses stundenlang mit Wasserbomben gejagt. Schließlich stellt sich doch noch ein Erfolg ein, als das U-Boot einen feindlichen Geleitzug angreift und zwei Schiffe versenkt. Als man nach langen Wochen sich endlich mit dem Gedanken an den Heimweg vertraut macht, erreicht das U-Boot ein folgenschwerer Befehl. U96 soll am spanischen Atlantikhafen in Vigo den Proviant ergänzen und dann durch die Meerenge von Gibraltar den italienischem Mittelmeerhafen La Specia anlaufen. Das U-Boot wird beim durchqueren der Meerenge vom Feind entdeckt und auch getroffen. Das Schiff sinkt über 300 Meter tief, läuft dort auf Grund und hat erhebliche Schäden erlitten. Man muss das U-Boot wieder flott kriegen bevor die Luft knapp wird. Ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit beginnt..... Mit jeder Wasserbombe die explodiert zittert man als Zuschauer mit, beim Tauchen des U-Boots hält man stellenweise die Luft um mitzuhören was der Wasserdruck mit der Außenwand des Boots anstellt. Wohl noch nie war Angst in einem Kriegsfilm so spürbar wie hier. Nach so vielen Schwierigkeiten und Lebensgefahren ist man mit so, so viel Glück
wieder im Heimathafen angelangt, die Militärkapelle spielt, der Verletzte wird
versorgt, die Mannschaft steht salutierend und glücklich auf dem U-Boot - da
kommen Tiefflieger und bomben die ganze Szenerie in Schutt und Asche. Was das
Meer nicht geschafft hat, schafft nun also der feste Boden unter den Füßen:
Die Mannschaft ist besiegt, das U-Boot sinkt. Im Hafenbecken. Didaktische Bewertung und Empfehlungen sprachlich Bei Amazon beschwerten sich deutsche Rezensenten: "Die Dialoge sind kaum zu verstehen, also blendet man die Untertitel ein. Diese stimmen jedoch bestenfalls zur Hälfte mit dem gesprochenen Text überein." Wir unsererseits können froh sein, dass es überhaupt deutsche Untertitel auf der DVD gibt... thematisch Dieser Antikriegsfilm ist vom Thema her für viele Schüler nichts Neues. Viele haben ja z.B. "Private Ryan" gesehen. Ansonsten kann ich nur wiederholen, was ich bei der Rezension von Die Brücke geschrieben habe: Einige Kampfszenen sind so grausam, dass sie heute noch manchem eingefleischten Actionfilm-Fan unter die Haut gehen können. Fazit Dieser international hochgelobte Filmklassiker ist meines Erachtens ein Muss für den Unterricht, wenn da nicht die gigantische Länge von 199 Minuten wäre. Das sind mehr als drei Stunden! (Die Angabe auf der DVD-Cover - 208 Minuten - stimmt nicht). Ich würde ihn daher eher in die Schul-Mediathek stellen als in der Klasse besprechen. Weil die DVD deutschsprachige Untertitel hat, können sich Schüler den Film auch ohne Verständnisprobleme zu Hause anschauen. Wenn ich den Film didaktisieren sollte, würde ich die gut ausgearbeiteten Charaktere der Hauptdarsteller sowie die Frage, inwiefern der Mensch im Krieg zur Unmenschlichkeit verdammt ist, in den Mittelpunkt stellen.
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