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Titel und Erscheinungsjahr 23. Nicht ist so, wie es scheint (1998)
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Inhalt Hannover, 80-er Jahre des vorigen Jahrhunderts. In einer Zeit zunehmender Verunsicherung sieht der 19-jährige Karl Koch die Welt um sich herum in Unordnung. Fasziniert von einem Buch über eine weltweite Verschwörung durch den Geheimbund der "Illuminaten" macht sich der sensible Jugendliche auf die Suche nach den Hintergründen politischer Mechanismen und entdeckt Dinge, die ihn an eine weltweite Verschwörung glauben lassen. Die Zahl 23 taucht dabei immer wieder auf. Karl wird allmählich zum Computerhacker und klinkt sich in globale Datennetze ein. Letztendlich treibt ihm diese Begabung in Kombination mit seinem Glauben, auf diese Art etwas für den Weltfrieden zu leisten, in die Arme des KGB und dubioser Freunde, die ihm diesen Job vermitteln und ihn dabei zum Drogenabhängigen machen. Als das Vertrauen zu David, seinem besten Freund, zerbricht, ist Karl auf sich allein gestellt. Je näher er dem Ziel seiner Suche zu kommen scheint, desto schwieriger wird die Rückkehr in ein normales Leben. Als er erfährt, dass ihm das BKA auf der Spur ist, muss er sich entscheiden... [Quelle: u.a. DVD] Didaktische Bewertung und Empfehlungen sprachlich Die Hauptdarsteller sprechen oft schnell, jedoch verständlich. Leider keine deutschen Untertitel auf der DVD! Man wird den Film im Unterricht zur Verständnissicherung regelmäßig unterbrechen müssen um die letzten Minuten zu resümieren. thematisch Der Film setzt Vorwissen voraus über die gesellschaftlichen Entwicklungen (Atomproteste, Reagen, Gadaffi, Kalter Krieg) in den achtziger Jahren. Fazit Ohne Untertitel dürfte einem Schüler schon viel entgehen. Und es kommt dann die Thematik mystischer Verschwörungstheorien und Computerhacker in den achtziger Jahren hinzu. Spannend ist der Film allemal und August Diehl spielt seine Rolle 100% glaubwürdig. Interessant ist auch, dass es die Hauptfigur Karl Koch wirklich gegeben hat und der Film auf wahren Begebenheiten basiert. Eher schwierig einsetzbar würde ich sagen. Nur mit einer niederländischen Zusammenfassung vorher und Kurzinfos über die Zeit der Achtziger Jahre würde ich diesen Film vielleicht in 5vwo/6vwo mal ausprobieren. Eine sorgfältige Didaktisierung ist also in diesem Fall Voraussetzung.
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